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die Gemeinschaft

Jeder macht es auf seine Weise und von Zeit zu Zeit trifft man sich.

die Vielen

Dem einen macht das Suchen Spaß, der andere will möglichst schnell viele Punkte gesammelt haben. Manch einer hat bereits alles ausprobiert und sucht neue Spielwiesen. Er ist noch regisitriert, aber ist bereits bei Munzee unterwegs. Es gibt Familiencacher und Gruppen mit speziellen Namen. Wie auch immer: man hilft sich gerne. Aber vor Ort weiß man manchmal nicht, wer ein Muggel und wer ein Kollege ist. Abenteuerlich. Unter den Kollegen gibt es auch welche (ganz wenige), die einem den Fund nicht gönnen. 

Cacher sind Menschen

Erwarten Sie nicht zu viel. Bespaßt wird man unter Cachern nicht. Es gibt Regeln, die mehr oder weniger ernst genommen werden. Und natürlich funktioniert das Ganze nur, wenn viele ernsthaft mitmachen. Denn: was wäre das Geocachen ohne die vielen vielfältigen Dosen, die gepflegt werden müssen.

Manch einer bringt seine Begeisterung fürs Klettern im Geocachen unter. Andere wieder lernen klettern, weil sie einen bestimmten Schatz bergen wollen. Im Laufe der Geschichte ist das Geocachen mit seinen Cachern in ständiger Veränderung. Für Groundspeak nicht ganz einfach. Die Reviewer halten alles im Blick. Manchmal gibt es Verärgerung. Hoffentlich können wir immer alles gut klären. Die Geocacher bei Opencaching können sich monatlich zu einem Onlniechat treffen, der aufgezeichnet und mit weiterführenden Informationen versehen veröffentlicht wird. Da findet man die Themen, die die Community bewegen.

der Anlaß

Es gibt diese großen Treffen, die manchmal ganz groß sind. Es gibt immer einen Ort, der ganz besonders ist. Es gibt an dem Ort ein ganz besonderes Thema. Man sucht die Dosen, die sowieso da sind, und die Dosen, die extra aus dem Anlaß gelegt wurden. 

Mancher Anlaß ist bereits legendär. Spricht man in Cacherkreisen bestimmte Themen an, sieht man dieses Leuchten in den Augen der Eingeweihten. Sie erzählen einem. Man hört zu und kriegt ein Bild vor seinem geistigen Auge. Ein Blick in den Kalender und schon weiß man, ob man das nächste Mal dabei sein wird.

Cacher sind interessiert

Wenn Sie selber beginnen von Ihrem Interesse zu erzählen, können Sie mit Zuhörern rechnen. Das sind Sie vielleicht nicht gewohnt. Aber die anderen, die kennen das. In dem, was ein anderer erzählt, liegt ein Geheimnis, das sich vielleicht lohnt. Das will man nicht verpassen. 

Der Anlaß zum Geocachen kann sein, dass man einfach nurmal vor die Tür muss, weil man schon zu lange drinnen gesessen hat. Vielleicht hält man auch eine Dose unter Beobachtung, die man beim ersten Versuch nicht finden konnte, und da kommt eine Meldung rein, dass jemand sie gefunden hat, und der Logeintrag ist so verfaßt, dass einem ein Licht aufgeht ~ da hält einen nichts mehr, da muss man los.

etwas in Händen halten

Dann sind da noch Trackables, Reisende oder Sammelgegenstände. Dem Einen reicht es, den Gegenstand zu loggen, der andere nimmt ihn an sich und trägt Sorge um die Aufgabe, die mit diesem Gegenstand verbunden ist. Passionierte Cacher wissen von Trackables von hohem Wert. Sie entwickeln Wege, ihre Schätze zu schützen oder geheim zu halten oder Vielen zukommen zu lassen. Ständig entstehen neue Ideen.

Cacher sind Ästheten

Es gibt eine Zeitschrift, die man in der gut sortierten Buchhandlung erhält, in der Anzeigen animieren, sich eine Ausrüstung zusammenzustellen (Taschenlampe, Magnet, Seil, Gürteltasche, ...) oder eigene Coins zu entwerfen. Wozu braucht man das alles? Wenn man es braucht, weiß man es. Manchmal ist es gut, zur Sicherheit etwas mehr bei sich zu tragen, damit man im Ernstfall einen Cache bergen kann, den man nur mit einem bestimmten Hilfsmittel erreicht. Dazu haben sich einige Mitcacher Cachingbags oder Cachemobile oder sonstwas eingerichtet. Jeder nach seiner Facon. Man bewundert die Ideen der anderen, lernt von ihnen und ist manchmal irgendwo zwischen Neid und Inspiration verortet.